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RT3000
Technische Artikel
Verfolgung und Überwachung
13. Juli 2026

AEB Auto-zu-Auto-Heck-Bremsung (CCRb)

AEB Auto-zu-Auto-Heck-Bremsung (CCRb)

Das AEB CCRb-Prüfprotokoll wird verwendet, um zu testen, wie AEB/FCW-Systeme in Fahrzeugen, die mit innerstädtischer Geschwindigkeit fahren, reagieren, wenn das vorausfahrende Fahrzeug plötzlich bremst. Im Gegensatz zu den Protokollen CCRs und CCRm, die bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und mit unterschiedlichen Beträgen der seitlichen Überlappung durchgeführt werden, wird der CCRb-Test mit einer festen Geschwindigkeit von 50 km/h und mit beiden Fahrzeugen in einer Linie durchgeführt. Das Einzige, was sich ändert, ist der anfängliche Abstand (Abstand) zwischen dem zu prüfenden Fahrzeug (VUT) und dem globalen Zielfahrzeug (GVT) und wie stark das GVT bremst.

Anforderungen an die Protokollgenauigkeit

Unser RT und RT-Reihe S Produkte erfüllen die nachstehenden Anforderungen und sind für ihre Beständigkeit und Zuverlässigkeit bekannt. 

  • GVT- und VUT-Achsen müssen nach ISO 8855:1991 ausgerichtet sein
  • Seitlicher Pfadfehler
  • Aktualisierungsrate von mindestens 100 Hz
  • Die Zeit wird als Synchronisations-DGPS benötigt
  • Position bis 0,03 m
  • Geschwindigkeit bis 0,1 km/h
  • Giergeschwindigkeit bis 0,1°/s
  • Beschleunigung auf 0,1 m/s²
Ermitteln der erforderlichen Messungen

Da bei AEB CCRb-Tests eine genaue und konsistente Einhaltung von Verzögerungsraten und Startabständen erforderlich ist, werden manchmal Pedalroboter zur Steuerung von Fahrzeugen eingesetzt, die weiche Ziele abschleppen, oder es werden autonome Roboterplattformen verwendet. Die RT-Serie lässt sich problemlos mit beiden Systemen verbinden und ist mit allen führenden Roboter-/Autonomielösungen kompatibel.

Ein RT und ein RT-Range S Hunter sind im VUT installiert. Je nach verwendeter Lösung wird ein RT entweder in dem Fahrzeug, das den GVT zieht, oder in der autonomen Plattform installiert. Eine lokale Basisstation oder NTRIP Server wird auch zur Übertragung von Differenzkorrekturen an die RTs verwendet, damit diese eine Genauigkeit von 1 cm erreichen können. Die Kommunikation zwischen dem RT-Range S Hunter und dem GVT erfolgt dann entweder über ein RT-Range S Target oder, im Falle von flachen autonomen Plattformen, über ein RT-XLAN Wi-Fi-Modul.

Das Bremsprofil des GVT wird durch das bordeigene Robotersystem anhand der von der RT gelieferten Informationen gesteuert. Die gleichen Informationen werden gleichzeitig an den RT-Range S Hunter des VUT zurückgesendet, der dann Echtzeitmessungen wie Entfernung und Zeit bis zur Kollision (TTC) berechnen kann.

Zurück im Büro können die Daten beider Fahrzeuge heruntergeladen, verarbeitet, getestet und im CSV-Format zur weiteren Analyse exportiert werden, und zwar mit Software-Tools die kostenlos enthalten sind.

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