Der Begriff "Mobile Mapping" kann für viele verschiedene Menschen viele verschiedene Bedeutungen haben. Er deckt ein breites Spektrum an Disziplinen ab und kann sich sowohl auf luft- als auch auf landgestützte Aktivitäten beziehen. Doch egal, ob Sie eine Drohne zur Kartierung von Infrastrukturen oder ein landgestütztes Fahrzeug zur Ortung von Objekten einsetzen, eines bleibt immer gleich - der Bedarf an ununterbrochenen Trajektorendaten.
Ingenieure verwenden in der Regel GNSS-gestützte Trägheitsnavigationssysteme (INS) um sie mit diesen Informationen zu versorgen. Ein INS-Gerät kombiniert Positionsdaten von GNSSmit Orientierungsdaten von einer IMU, um eine Schätzung seiner Position auf der Erde auszugeben. Die Daten können dann für eine Reihe von Georeferenzierungsaktivitäten verwendet werden.
In einer Umgebung unter freiem Himmel gibt ein INS im Allgemeinen Flugbahndaten mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern aus, was für die meisten Anwendungen ausreicht. Georeferenzierung Anwendungsfälle. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass die mobile Kartierung nicht immer ausschließlich unter freiem Himmel stattfindet. Vielmehr erfolgt sie über lange Basislinien, die verschiedene Umweltbedingungen und regelmäßige GNSS-Unterbrechungen beinhalten. Daher liegt ein Großteil des Wertes der mobilen Kartierung heute in der Fähigkeit, genaue Daten zu sammeln, ununterbrochene Flugbahndaten in verschiedenen Umgebungen, mit und ohne GNSS-Positionsaktualisierung.
Ununterbrochene Flugbahndaten in städtischen Straßenschluchten
Für Aufgaben wie die Überwachung von Infrastrukturen und die Verwaltung von Vermögenswerten - zwei der bekanntesten Anwendungen für die mobile Kartierung - ist die Fähigkeit, ununterbrochene Trajektorendaten in Umgebungen wie Stadtschluchten zu liefern, nicht nur "nice to have", sondern unverzichtbar und kann den Unterschied zwischen dem Gewinn oder dem Verlust eines Projekts an einen Mitbewerber ausmachen.
Um eine konsistente, genaue Datenerfassung in bebauten Gebieten zu ermöglichen, müssen die Kartierungsflotten gegen GNSS-Signalunterbrechungen oder -ausfälle gewappnet sein, die zu erheblichen Positionsabweichungen führen und die Daten unbrauchbar machen können.

Die beste Lösung zur Sicherstellung global genauer, ununterbrochener Flugbahndaten wird immer eine Kombination aus GNSS- und INS-Daten sein, und diese Kombination sollte immer genutzt werden, wann immer dies möglich ist. Wenn jedoch GNSS nicht verfügbar ist, muss zusätzliche Redundanz in das System integriert werden.
Nutzung der Sensorfusion für Redundanz
Wenn GNSS unzuverlässig ist, sollten in dessen Abwesenheit Hilfsdaten von zusätzlichen Sensoren wie LiDAR oder Kameras verwendet werden - obwohl dies mit einer Reihe von Integrationsproblemen verbunden sein kann.
Die Daten dieser Systeme können, wenn sie korrekt mit den IMU-Daten fusioniert werden, dazu beitragen, fehlende oder fehlerhafte GNSS-Daten zu ersetzen, die Positionsdrift zu stabilisieren und genaue Flugbahndaten ohne GNSS sicherzustellen.
Dies ist besonders nützlich für alle Projekte, die in einer Stadtschlucht stattfinden, wo das GNSS-Signal ständig reflektiert oder durch hohe Gebäude, Brücken und Tunnel unterbrochen wird. In diesem Anwendungsfall ist es zum Beispiel möglich, dass fehlende GNSS-Updates durch Geschwindigkeits-Updates von einem LIDAR-Sensor (LiDAR Inertial Odometry oder LIO) ergänzt werden, wenn das GNSS-Signal verloren geht. LIO-Daten können im Post-Processing oder in Echtzeit (bei aktiver Navigation) mit der Funktion WayFinder Navigationssystem.
Wo es eine hohe Konzentration von Anlagen gibt, gibt es normalerweise auch eine hohe Konzentration von GNSS-Unterbrechungen. Für Projekte wie die großflächige Kartierung von Objekten, die in der Regel über weite Gebiete und in bebauten Umgebungen stattfinden, ist es entscheidend, ununterbrochene Trajektorendaten zu erhalten. Andernfalls kann die Identifizierung und Lokalisierung von Objekten ungenau werden, was im weiteren Verlauf zu Problemen führt. Die Generierung und Zusammenführung von Navigationsupdates von anderen Sensoren erhöht die Stabilität der Trajektorienausgabe und sorgt für genauere Lokalisierungsdaten über längere Zeiträume.
Wie wir bereits in diesem Blog erwähnt haben, sollten für jedes Projekt nach Möglichkeit GNSS- und INS-Daten verwendet werden, da diese die genauesten Daten liefern. In schwierigeren Umgebungen, wie z. B. in Häuserschluchten, kann die Kombination zusätzlicher Sensormodalitäten jedoch eine kosteneffiziente Methode sein, um die Genauigkeit der Flugbahn zu gewährleisten. Darüber hinaus kann die Möglichkeit, intelligent zwischen GNSS- und Nicht-GNSS-Lokalisierungsmethoden zu wechseln, die Produktivität erhöhen und die Projektabwicklung beschleunigen.
Die Herausforderung für viele mobile Kartographen besteht in der Zeit und den Fähigkeiten, die erforderlich sind, um Navigationsaktualisierungen aus diesen zusätzlichen Sensormodalitäten zu generieren und zusammenzuführen. Das ist der Punkt WayFinder kommt herein. Als einsatzbereites Multisensor-Fusionsgerät wird die Integration und Sensorfusion von GNSS-, IMU-, LiDAR- und Kameradaten für Sie erledigt. Dank der umfassenden Unterstützung für georeferenzierte Daten von einer Reihe von Laserscannern in Vermessungsqualität und der Möglichkeit, für die Lokalisierung zwischen GNSS und LiDAR/Kamera umzuschalten, können Sie die Zeit und das Geld, die für die Bereitstellung aufgewendet werden, getrost dem Wachstum zuordnen, in der Gewissheit, dass Ihr Datenerfassungssystem in der Lage ist, genaue, ununterbrochene Trajektorendaten zu erfassen.
Laden Sie das WayFinder-Datenblatt herunter
Erfahren Sie mehr über die Spezifikationen der Positionsgenauigkeit, die Sie von WayFinder mit und ohne GNSS-Signal erwarten können
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